Apple lädt zur vorstellung des iPhone SDK ein

Apple wird seine Software-Pläne für iPhone und iPod touch am 6. März verkünden. Dies umfasst Details (und die Veröffentlichung?) zur Entwicklungsumgebung und neue Funktionen für den geschäftlichen Einsatz des iPhones. «Please join us to learn about the iPhone software roadmap, including the iPhone SDK and some exciting new enterprise features», so der Wortlaut einer Einladung, die Apple heute unter anderem an Reuters verschickte. Die Presseveranstaltung findet am kommenden Donnerstag in der auf Apples Cupertino-Campus gelegenen ‘Town Hall’ statt und beginnt um 19 Uhr deutscher Zeit. (Danke, ghobi!)
Update 19:25 Uhr: Das SDK sei fertig und bereit zur Veröffentlichung bekam iPhone Atlas geflüstert, angeblich sollen juristische Hürden die Freigabe an Entwickler verzögert haben.
Experimentelle Palm-Emulation für iPhone und iPod touch
Videolink YouTube
StyleTap zeigt in einem Video den eigenen Palm-Emulator für iPhone und iPod touch, betont zugleich aber nachdrücklich, dass es sich dabei lediglich um eine experimentelle (nichtöffentliche) Version handelt und nicht um ein geplantes Produkt. (Danke, Cornelius!)
iPhone/iPod touch SDK verspätet??
Die Entwicklungsumgebung für iPhone und iPod touch könnte sich um ein bis drei Wochen verzögern. Dies erwähnt Arik Hesseldahl im Byte of the Apple-Blog der BusinessWeek unter Berufung auf eine nicht näher spezifizierte Quelle. Gründe für eine eventuelle Verspätung bleiben unklar und Hesseldahl kam zudem zu Ohren, dass letzte Entscheidungen durchaus noch ausstehen, was (oder was eben nicht) kommende Woche in diesem Zusammenhang angekündigt werde. Zur plangemäßen Veröffentlichung der Entwicklungsumgebung für iPhone wie iPod touch bleiben Apple noch fünf Februar-Tage. Ein gemunkeltes Special-Event in der kommenden Woche ist zusehends unwahrscheinlicher, da Apple in den vergangenen Tagen keine Presse-Einladungen verschickte. Im Oktober lag Hesseldahl, einen Tag vorJobs’ SDK-Vorankündigung, jedenfalls weitgehend richtig: Seine Quellen sprachen von einer Veröffentlichung des iPhone-SDKs im Januar 2008.
iPhone als Touchpad für den eigenen Rechner (Video)
Videolink YouTubeTouchpad.app degradiert iPhone oder iPod touch zum schnurlosen Trackpad bzw. Touchpad für den eigenen Rechner der Wahl. Es basiert auf VNsea, dem grandiosen VNC-Client für Mobile OS X, und setzt somit Jailbreak wie VNC-Anbindung voraus. Die Nutzung mit Mac OS X 10.5 ist denkbar einfach: In den Sharing-Einstellung muss lediglich Screen-Sharing aktiviert und unter den dortigen ‘Computereinstellungen’ VNC-Benutzern die Erlaubnis zur Steuerung erteilt werden. In Touchpad oder VNsea ist dann die lokale IP des Rechners und das VNC-Kennwort einzutragen. Neben Mausbewegung, (Doppel-)Klick und Tastenkürzeln wie Texteingabe über die virtuelle Tastatur, erlaubt Touchpad 0.01 außerdem vertikales Scrollen, wenn sich der Finger am Rand des iPhone-Bildschirms entlangbewegt. Leider treibt Touchpad in der aktuellen Version den AppleVNCServer (unter 10.5.2) zu wilder Prozessorauslastung. (Danke, Dominik!)
Apple-Patentantrag: Weitere Multitouch-Gesten
Apple-Patentantrag #20080036743, eingereicht im Januar 2007, setzt sich erneut äußerst detailliert mit erweiterten Gesten für Multitouch-Eingabemöglichkeiten auseinander. Unter den Erfindern ist einmal mehr Fingerworks-Gründer Wayne Westerman prominent aufgelistet.Gezeigt wird unter anderem eine Systemeinstellung, die das Zuweisen bestimmter Gesten zu jeweiligen kontextbezogenen Aufgaben erlaubt und etliche Aktionen umfasst von einer weitgehenden Browser-Steuerung bis hin zu Bearbeitungsfunktionen, die einen ganzen Arbeitsablauf rein per Gesten gesteuert ermöglichen würden (z.B. Dokument öffnen, Text auswählen, Kopieren, Expose-Fensterübersicht, Fenster wechseln, Einfügen, Speichern). (via MacRumors)
iPod shuffle: 1GB für 45 Euro, 2GB für 65 Euro [Update]
Der iPod shuffle mit einem GByte Speicherplatz kostet künftig in Deutschland 45 Euro, hinzu tritt ein 2GB-Modell für 65 Euro, das noch „im Laufe des Monats“ verfügbar sein wird. Die Farben verbleiben bei Silber, Blau, Grün, Lila und (PRODUCT) RED-Rot. Beide iPod shuffle-Varianten dürften vermutlich ab morgen im deutschen Apple Store* zu bestellen sein.Update: Der 1GB iPod shuffle* ist jetzt im Apple Store für 45 Euro erhältlich, das 2GB-Modell kann derzeit noch nicht (vor)bestellt werden.*Affiliate-Link: Wer über diesen Link im Apple Store bestellt, unterstützt das fscklog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.
Keyboard-Firmware-Update für MacBook und MacBook Pro
Für MacBook und MacBook Pro steht ein Tastatur-Firmware-Update (876KB) bereit, dass einen der wohl nervigsten Bugs (und „some other issues“) beseitigen soll, nämlich das Verschlucken von Anfangsbuchstaben nach Tipppausen. Das „MacBook und MacBook Pro Keyboard Firmware Update 1.0″ setzt 10.5.2 voraus und ist für alle MacBook und MacBook Pro-Modelle mit Core 2 Duo-Prozessor gedacht (sprich für alle Geräte ab Herbst 2006). Erfahrungsberichte äußerst willkommen.
MegaPhone 1.5: Notiztuning für iPhone und iPod touch
Ecamms iPhoneDrive heißt künftig MegaPhone, die grundlegende Funktionalität ändert sich dabei nicht. Megaphone gestattet weiterhin Zugriff auf das Nutzerverzeichnis von iPhone oder iPod touch, ohne dass dafür ein Jailbreak vonnöten wäre. Neu hinzugekommen ist in Version 1.5 die Möglichkeit, Text-Dateien, Word-Dokumente oder PDFs in die Notizen-Applikation auf iPhone oder iPod touch zu übertragen und dort dann unterwegs auch rudimentär zu bearbeiten. Leider erzwingt MegaPhone nach jeder hinzugefügten Notiz einen Neustart des iPhones und ein 2MB PDF, das ich testweise auf den iPod touch schob, lässt Notizen.app äußerst zäh werden. Sollte jedenfalls der Wunsch nach ein wenig mehr Verwaltung des iPhone-Inhalts schlummern (ohne die üblichen Hacks bemühen zu müssen), lohnt ein Blick auf die 7-tägig Testversion von MegaPhone. $20 ist mir die Applikation derzeit persönlich (vor allem für einen iPod touch) jedoch nicht wert.
KITT setzt auf Apples drahtlose Alu-Tastatur
KITT wurde in seiner Neuauflage als ‘Knight Industries Three Thousand’ aus unerfindlichen Gründen mit Apples Wireless Keyboard ausgestattet, vor der eigenen Grottigkeit dürfte dies Knight Rider 2008 allerdings auch nicht bewahren. (Danke, Christian!)
iTunes: unsichtbare Bedrohung nimmt ab!
Bislang hatte Apples iTunes Store nur einen ernsthaften Konkurrenten: die illegalen Tauschbörsen. Doch nun scheinen auch diese zu schwächeln.
Komfortable Position: Die wahren Mitbewerber, sagt Apple seit Eröffnung des iTunes Store im April 2003, sind nicht Real Networks, Musicload oder Microsoft sondern die illegalen Download-Angebote im Internet. Doch diese lassen nun nach. Nach einer Studie der NPD Group gewinnt Apple jetzt die Oberhand. In der Altersgruppe der 9- bis 14-jährigen zum Beispiel sind legale (im iTunes Store gekaufte) Downloads populärer als illegale. Mehr Details …
“Ermutigend für die Musikindustrie”
70 Prozent aus der untersuchten Gruppe würden Musik rechtmäßig beziehen, 49 Prozent von Apples Angebot. Unter den illegalen Angeboten ist Limewire das populärste, etwa 26 Prozent beziehen ihre Dateien von dort. MySpace nutzen 16 Prozent der jungen Musikhörer als Quelle. Es sei “ermutigend” für die Musikindustrie, dass so viele junge Leute ihre Musikdownloads auch bezahlten, kommentiert NPD-Analyst Ross Crupnick das Ergebnis der Studie. Andererseits sei es Besorgnis erregend, das trotz der zunehmenden zivil- und strafrechtlichen Verfolgung nach wie vor Tauschbörsen genutzt werden, hier seien vor allem die Eltern der Nutzer gefordert, einen Riegel vorzuschieben.
Quelle: fscklog.com
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